Kleine Aufträge, großer Aufwand? Mindermengenzuschläge automatisch berechnen

Nathalie Aydin
Ist Senior Consultant Portfoliomanagement Trade bei KUMAVISION.
Mit Mindestauftragswerten Mindermengenzuschläge automatisch berechnen
Kleine Aufträge gehören im Großhandel zum Tagesgeschäft. Gleichzeitig verursachen sie häufig einen ähnlich hohen Bearbeitungs-, Verpackungs- und Logistikaufwand wie deutlich größere Bestellungen. Werden vereinbarte Mindestauftragswerte unterschritten, müssen daher oftmals Mindermengenzuschläge berechnet werden. Ohne systemseitige Unterstützung werden diese Zuschläge manuell geprüft und ergänzt. Das kostet Zeit, ist fehleranfällig und kann dazu führen, dass berechtigte Zuschläge vergessen oder gegenüber Kunden nicht transparent ausgewiesen werden.
Microsoft Dynamics 365 Business Central bietet im Standard keine flexible Funktion, mit der sich Mindestauftragswerte kundenspezifisch definieren und Mindermengenzuschläge automatisch in Verkaufsbelege einfügen lassen.
Wäre es nicht einfacher, wenn das ERP-System diese Prüfung und Berechnung selbst übernimmt?
Mit der Funktion „Mindestauftragswerte“ erweitert KUMAVISION trade365 den Business-Central-Standard um eine praxisgerechte Lösung für den Großhandel. Unternehmen können festlegen, für welche Kunden, Kundengruppen, Auftragsarten, Währungen und Zeiträume ein Mindestauftragswert gelten soll. Wird dieser Wert bei der Freigabe eines Angebots, Auftrags oder einer Verkaufsrechnung unterschritten, ergänzt das System automatisch den definierten Zuschlag.
Dabei lässt sich flexibel bestimmen, ob der Mindermengenzuschlag als fester Betrag oder prozentual berechnet und über ein Sachkonto, einen Artikel, eine Ressource oder einen Zu- beziehungsweise Abschlag abgerechnet wird. Auch Ausnahmen, beispielsweise für Muster-, Kulanz- oder bestimmte Auftragsarten, können gezielt berücksichtigt werden. Bereits im Verkaufsangebot wird der Kunde transparent über einen möglichen Zuschlag informiert.
Ihre Vorteile auf einen Blick
Automatische Prüfung statt manueller Kontrolle: Das System erkennt bei der Belegfreigabe, ob der definierte Mindestauftragswert unterschritten wurde, und ergänzt den vorgesehenen Zuschlag automatisch.
Flexible Regeln für unterschiedliche Verkaufsszenarien: Mindestauftragswerte können abhängig von Debitor, Debitorengruppe, Kontakt, Auftragsart, Währung und Gültigkeitszeitraum eingerichtet werden.
Sicherung von Marge und Prozesskosten: Zusätzliche Aufwände für kleine Bestellungen werden zuverlässig berücksichtigt. So wird verhindert, dass Mindermengen unbemerkt zu wirtschaftlich ungünstigen Aufträgen führen.
Transparenz bereits im Angebot: Mögliche Zuschläge können schon während der Angebotserstellung ausgewiesen werden. Der Kunde kennt die Konditionen damit frühzeitig und nachvollziehbar.
Gezielte Ausnahmen statt starrer Vorgaben: Einzelne Debitoren, Debitorengruppen oder Auftragsarten, etwa Musteraufträge, lassen sich von der Berechnung ausschließen. Auch Nullbetragsaufträge können differenziert behandelt werden.
Unterstützung besonderer Abrechnungsprozesse: Bei Vorauszahlungsrechnungen kann der Zuschlag bereits vor der Freigabe manuell ermittelt und in den Verkaufsauftrag eingefügt werden.
„Mindestauftragswerte sind im Großhandel ein wichtiges Instrument, um Prozesskosten transparent abzubilden und die Wirtschaftlichkeit kleiner Aufträge zu sichern. Mit KUMAVISION trade365 wird die Prüfung direkt in den Verkaufsprozess integriert. Das reduziert manuelle Arbeit und sorgt dafür, dass vereinbarte Zuschläge zuverlässig berücksichtigt werden.“ Nathalie Aydin, Senior Consultant Portfoliomanagement TRADE, KUMAVISION
Warum trade365 die richtige Lösung für Handelsunternehmen ist
KUMAVISION trade365 erweitert Microsoft Dynamics 365 Business Central gezielt um handelsrelevante Funktionen, die im Tagesgeschäft konkret benötigt werden: kundenspezifische Konditionen, Preis- und Zuschlagslogiken, effiziente Angebots- und Auftragsabwicklung, Einkaufsprozesse, Lagerbewegungen sowie transparente Auswertungen über Umsatz, Marge und Prozesskosten. Dadurch werden wiederkehrende Prüfungen automatisiert, Fehlerquellen reduziert und Entscheidungen auf einer verlässlichen Datenbasis getroffen. Handelsunternehmen erhalten so eine skalierbare ERP-Lösung, die nah am Business-Central-Standard bleibt, branchenerprobte Prozesse bereitstellt und kostenintensive Individualentwicklungen vermeidet.
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