Sanitätshaus: Entlassmanagement goes digital

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Wolfgang Renner

Wolfgang Renner

Leitet den Bereich Gesundheitsmarkt und Medizintechnik der KUMAVISION und verantwortet in dieser Funktion auch das Qualitätsmanagement

Mit der Einführung der elektronischen Gesundheitskarte oder des E-Rezepts nimmt die Digitalisierung im Gesundheitswesen weiter Fahrt auf. Und auch für ein reibungslos funktionierendes Entlassmanagement werden digitalisierte Prozesse immer wichtiger. Denn dank effizienterer Abläufe und einem optimierten Ressourceneinsatz können Sonstige Leistungserbringer nicht nur die Kosten senken, sondern auch die Servicequalität steigern. Bisher fehlt jedoch eine gemeinsame Kommunikationsplattform für Kliniken, Ärzte, Krankenkassen, Patienten, Angehörige und Sonstigen Leistungserbringern und auch der Datenaustausch ist nicht klar definiert. Sonstige Leistungserbringer stehen daher vor der Herausforderung, das Entlassmanagement selbstständig abzubilden. Mit einer ERP-Branchensoftware, mobilen Apps und Bots kann das gelingen.

In diesem Blogartikel erfahren Sie, wie Sonstige Leistungserbringer mithilfe moderner Softwarelösungen regulatorische, organisatorische und kaufmännische Anforderungen abbilden und so Abläufe nachhaltig optimieren können.

 

ERP als Informationsplattform

Ob Überwachung der Abgabe von Verband-, Heil- und Hilfsmitteln in der kleinsten Verpackungseinheit oder automatische Anforderung von Folgerezepten: Eine Branchensoftware unterstützt Sonstige Leistungserbringer bei der Einhaltung der regulatorischen Vorgaben. Zudem stellt die ERP-Software sicher, dass pünktlich zum Entlassungstermin alle erforderlichen Hilfsmittel bereitstehen. Dafür sorgt nicht nur die integrierte Touren- und Routenplanung, sondern auch eine Übersicht über die reale Verfügbarkeit von Hilfsmitteln, bei der die Durchlaufzeiten für Reinigung, Wartung oder eine Reparatur von Leihmitteln automatisch berücksichtigt werden. So ist jederzeit einsehbar, wann welches Pflegebett oder welcher Rollstuhl frei wird – und für neue Patienten zur Verfügung steht. Aber auch für die Unternehmensführung und -steuerung ist die ERP-Software ein unverzichtbares Instrument: Von der Ressourcenauslastung über die Verfügbarkeit von Hilfsmitteln bis hin zur Liquiditätsplanung bilden belastbare Daten die Basis für operative wie strategische Entscheidungen.

 Digitale Transformation im Entlassmanagement

 

Mobile Apps im Einsatz

Ob beim Besuch der Patienten im Krankenhaus oder Zuhause: Im Außendienst leisten mobile Apps, welche direkt mit der Branchensoftware verbunden sind, wertvolle Hilfe. Alle nötigen Informationen für die Aufnahme der Patienten sowie der für die Versorgung erforderlichen Artikel und Dienstleistungen wie beispielsweise Maße für Kompressionsstrümpfe können so schnell und unkompliziert erfasst werden. Dadurch sparen Sonstige Leistungserbringer wertvolle Zeit, denn die manuelle Übertragung der Daten entfällt. Durch die automatische Übermittlung der Daten an die ERP-Software stehen zudem alle Informationen direkt dem Innendienst zu Verfügung. Im Umkehrschluss haben auch die Außendienstmitarbeiter jederzeit Zugriff auf alle relevanten Informationen rund um die Patienten – und dass auch ohne ständige Internetverbindung. Ein weiterer Vorteil mobiler Apps: Datenschutzerklärungen oder aufpreispflichtige Sonderwünsche können mit digitalen Unterschriften einfach quittiert werden und Fotos erlauben eine unkomplizierte Dokumentation der Gegebenheiten vor Ort.

 

Bots beantworten Anfragen

Im Austausch mit Kliniken, Ärzten, Krankenkassen, Patienten und Angehörigen müssen Sonstige Leistungserbringer zahlreiche Anfragen beantworten, etwa ob eine bestimmte Versorgung zu einem bestimmten Datum möglich ist. Dank Text- und Spracherkennung sowie der direkten Anbindung an die Branchensoftware können Bots solche Erstauskünfte per Chat-Nachrichten oder Telefon automatisiert beantworten und Folgeprozesse wie etwa die Beschaffung eines Artikels aus dem Zentrallager auslösen. Das spart Zeit und Geld. Zudem werden die Mitarbeiter von administrativen Routineaufgaben entlastet und Unternehmen bleiben außerhalb der Geschäftszeiten zumindest für Standardfälle auskunftsfähig.

Schrittweises Vorgehen

Damit die Digitalisierung im Entlassmanagement gelingt, ist ein strategisches und schrittweises Vorgehen sinnvoll. So stellen Sie sicher, dass ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um bestehende Prozesse anzupassen und zu optimieren sowie die Mitarbeiter einzubinden. Zudem sollten Sie bei der Wahl der Software auf eine flexible wie zukunftssichere Technologie setzen, damit Sie auch auf künftige Entwicklungen wie digitale Marktplätze oder der Zugriff auf Krankenhausinformationssysteme bestens vorbereitet sind.

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