Mit Agilität die Zukunft gestalten

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Welche Themen werden 2023 bestimmen?

Kay von Wilcken: Liefer- und Logistikketten werden weiterhin fragil bleiben, auch der Faktor Energie wird eine dominante Rolle spielen. Was bedeutet das für unsere Kunden? Unternehmen müssen noch flexibler werden, um sich in dynamisch verändernden Märkten behaupten zu können. Gleichzeitig benötigen sie noch mehr Transparenz in der Unternehmenssteuerung. Denn das Management steht mehr denn je in der Verantwortung, Risiken wie Chancen frühzeitig zu erkennen und entsprechend gegenzusteuern.

Matthias Sartor: Chancen ist ein gutes Stichwort. Die digitale Transformation und daraus resultierende Disruption wird die Wirtschaft weiter nachhaltig verändern. Daraus entstehen auch Chancen, die eigene Wettbewerbsfähigkeit durch neue Geschäftsmodelle zu stärken. Wer hier erfolgreich sein will, muss jederzeit handlungsfähig sein. Und genau dazu befähigen wir unsere Kunden mit unseren Lösungen. 

Helmut Rabanser: Ein weiteres wichtiges Thema ist der anhaltende Fachkräftemangel. Die Aufgabe ist klar: Wenn Stellen nicht mehr besetzt werden können, müssen wir unsere Kunden in die Lage versetzen, diesem Mangel durch Effizienzsteigerungen entgegenzuwirken.

Wie unterstützt KUMAVISON Unternehmen dabei?

Matthias Sartor: Unser Ziel ist es, unseren Kunden die bestmögliche Unterstützung zu geben. Dabei kommt es nicht auf einzelne Softwarefunktionalitäten an, sondern auf das Gesamtergebnis: Wir wollen unsere Kunden dazu befähigen, agiler, transparenter und effizienter zu werden. Denn diese Fähigkeiten müssen Unternehmen vorweisen, um sich einerseits erfolgreich zu behaupten und sich andererseits auch weiterentwickeln zu können.

Wie sieht das Angebot der KUMAVISION dazu konkret aus?

Kay von Wilcken: Branchenlösungen bilden seit 1998 die DNA der KUMAVISION. Wir fokussieren uns auf bestimmte Branchen. Wir machen nicht alles, aber was wir machen, machen wir richtig. Unsere Branchenlösungen beinhalten Hunderte Best-Practice-Prozesse aus über 2.000 Kundenprojekten und weisen einen sehr hohen Reifegrad auf. Unternehmen profitieren von unseren langjährigen Investitionen, da sie eine ausgereifte Lösung erhalten, die ihnen schnell Mehrwerte für ihr Business bietet. Wie das in der Praxis aussieht, zeigen die Referenzberichte dieser Ausgabe. 

Helmut Rabanser: Gleichzeitig haben wir in den letzten Jahren viel dafür getan, die Projekteinführung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Die Erfolge dieser Strategie sehen wir gerade. Wir können liefern und Unternehmen, die sich für uns entscheiden, in kurzer Zeit mit einer leistungsstarken Branchensoftware ausstatten. Gerade heute, wenn einfach keine Zeit für lange Projekte da ist, ein unschätzbarer Vorteil.

Kay von Wilcken: Wir sind zwar als ERP-Anbieter bekannt und groß geworden, haben aber in den letzten Jahren unser Portfolio stark ausgebaut. Heute zählen wir zu den wenigen Microsoft-Partnern, die die gesamte Microsoft-Technologieplattform von ERP und CRM für Vertrieb, Marketing und Service über Business Intelligence bis zu Workflow-Automatisierung, Teams sowie IoT und KI abdecken.

Matthias Sartor: Die Plattform eröffnet echte Wettbewerbsvorteile. Was früher zeit- und kostenaufwendig im ERPSystem programmiert werden musste, lässt sich heute als Out-of-the-box-Lösung nutzen. Das verschafft Unternehmen ein bisher ungekanntes Maß an Agilität.

Helmut Rabanser: Ein weiterer Vorteil ist die Transparenz, die die Plattform bietet, da sie auf Datensilos verzichtet. Mit Business-Intelligence-Lösungen erhalten unsere Kunden beispielsweise neue Einblicke in ihr Unternehmen. Diese Transparenz unterstützt das Management dabei, handlungsfähig zu bleiben.

Welche Rolle spielt dabei die Cloud?

Matthias Sartor: Die digitale Transformation entfaltet ihr volles Potenzial erst mit Cloud- und SaaS-Lösungen. Vorteile wie einfache Skalierbarkeit, schnelle Bereitstellung, weltweite Verfügbarkeit und maximale Sicherheit schaffen echte Wettbewerbsvorteile. Unternehmen erhalten mit der Cloud einen viel größeren Handlungsspielraum als vorher.

Helmut Rabanser: Unser Technologiepartner Microsoft und damit auch wir erweitern mit kurzen Innovationszyklen den Leistungsumfang der Businesslösungen. Mit SaaS-Lösungen arbeiten Unternehmen immer mit einer aktuellen Software, da diese automatisch im Hintergrund auf den neuen Stand gebracht wird. Bisher war es für viele Unternehmen üblich, ihre ERP-Software nur alle paar Jahre zu aktualisieren. Das ist in Zeiten dynamischer Märkte nicht mehr denkbar. Die Cloud bietet zeitnah direkten Zugriff auf neue Technologien und Funktionalitäten, mit denen sich neue Herausforderungen besser meistern lassen.

Kay von Wilcken: Es ist übrigens ein häufig anzutreffendes Missverständnis, dass sich SaaS-Lösungen nur für kleine Unternehmen eignen. Unser Kunde Fichtner wechselt derzeit mit rund 2.000 Usern weltweit und unserer ERP-Branchenlösung für Projektdienstleister in die SaaS-Welt. Fichtner setzt konsequent auf die Microsoft-Technologieplattform und verspricht sich von der SaaS-Transformation nicht nur eine verbesserte Zusammenarbeit, sondern auch deutliche Kostenvorteile.

Warum sollten Unternehmen gerade jetzt in neue Lösungen investieren?

Matthias Sartor: Eine große Stärke des Mittelstandes ist, antizyklisch zu denken und zu handeln. Gerade Unternehmen mit einer momentan verhaltenen Geschäftsentwicklung sollten die Gelegenheit nutzen, sich besser aufzustellen, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Mit unseren Businesslösungen versetzen wir Unternehmen in die Lage, schnell Mehrwerte für ihr Business zu generieren.

Business-Software-Projekte sind oft komplex. Wie wollen Sie diese hohe Geschwindigkeit erreichen?

Helmut Rabanser: Die Herausforderung besteht aus Kundensicht darin, die Software neben dem Tagesgeschäft einzuführen. Die Erfahrung zeigt, dass der Start dabei die kritischste Phase darstellt. Fehler, die hier begangen werden, ziehen sich durch das ganze Projekt. Wir haben daher SmartStart-Pakete entwickelt, die eine komplett konfigurierte ERP-Branchenlösung enthalten. Der Mehrwert für die Kunden: Sie können sofort mit dem ERP-System produktiv arbeiten, da es alle relevanten Funktionalitäten für die jeweilige Branche bereits mitbringt.

Kay von Wilcken: Ein weiterer Aspekt neben Geschwindigkeit und Qualität sind die Kosten. Gerade heute legen Unternehmen großen Wert auf transparente, planbare Kosten. Wir bieten die SmartStart-Pakete daher zu festen Preisen an. Die Risiken zu Beginn einer ERP-Einführung werden damit erheblich reduziert.

Matthias Sartor: Eine kurze Ergänzung: SmartStart-Pakete bieten wir nicht nur für ERP-Software, sondern auch für CRM- und Business-Intelligence-Lösungen an.

Stichwort Fachkräftemangel: Wie kann KUMAVISION hier unterstützen?

Kay von Wilcken: Wir versetzen Unternehmen in die Lage, mit unseren Lösungen die innerbetriebliche Effizienz nachhaltig zu stärken. Mit automatisierten Workflows und intelligenten Assistenten entlasten wir die Mitarbeitenden von zeitaufwendigen Aufgaben und sorgen so dafür, dass unsere Kunden mehr Vorgänge mit gleichem Personalbestand bewältigen bzw. ihre Mitarbeitenden dort einsetzen können, wo sie den größten Nutzen erbringen. 

Helmut Rabanser: Bei der Wahl des zukünftigen Arbeitgebers spielt für immer mehr Bewerber die Ausstattung des Arbeitsplatzes eine zentrale Rolle. Die Microsoft-Technologieplattform bietet Unternehmen einen „Modern Workplace“ mit benutzerfreundlichen Anwendungen, die nahtlos miteinander zusammenspielen. Zudem ist mobiles Arbeiten – sei es im Homeoffice oder unterwegs – problemlos möglich. Unternehmen können damit ihre Attraktivität als Arbeitgeber stärken und auch problemlos ihren Radius bei der Bewerbersuche vergrößern.

Ein persönliches Wort zum Abschluss – was ist Ihnen 2023 besonders wichtig?

Kay von Wilcken: In unsicheren Zeiten ist es besonders wichtig, einen sicheren Partner zu haben. Wir sind als KUMAVISION seit 25 Jahren für unsere Kunden da, sind wirtschaftlich und personell sehr gut aufgestellt und werden gezielt in die Weiterentwicklung des Unternehmens investieren, um unsere Kunden auch weiterhin bestmöglich zu unterstützen. 

Matthias Sartor: Die Microsoft-Technologieplattform hat sich für uns und unsere Kunden in den letzten Monaten als echter Gamechanger erwiesen. Sie ermöglicht eine sehr kurze Time-to-Value und verleiht unseren Kunden damit die Agilität, die sie benötigen, um heute wie morgen wettbewerbs- und handlungsfähig zu bleiben. Wir werden daher weitere SmartStart-Pakete zur unkomplizierten Projektumsetzung entwickeln. 

Helmut Rabanser: Die digitale Transformation umfasst weit mehr als nur Softwaretechnologie. Mit unserer IT-Strategie und Digitalisierungsberatung bauen wir unsere Consulting- Angebote weiter aus. Wir wollen Kunden über die gesamte Linie Mehrwerte bieten, von der ersten Beratung über die Projektumsetzung bis zum laufenden Betrieb.

 

Vielen Dank für das Gespräch.

deenit
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