10. März 2020

Kreativ & agil: Der 3. KUMAVISION Hackathon

Unter dem Motto „Come to the Nerd Side: We have code und coffee“ fand am 6. und 7. März der unternehmensweite Hackathon der KUMAVISION statt, bei dem die Teilnehmer in Teams zwei Tage lang selbstgewählte Ideen in die Praxis umgesetzt haben. Mit „kumAR Vision“ und „Werker-Arbeitsplatz in der Auftrags-Einzelfertigung“ konnten sich dieses Jahr gleich zwei Teams den Sieg sichern.

 

Kreative Entwicklung

Der Hackathon hat bei KUMAVISION inzwischen Tradition, findet er doch bereits zum dritten Mal statt. Auftakt der Veranstaltung bildete am Freitagmorgen ein gemeinsames Kick-Off-Meeting, in dem die sieben Teams sowie ihre Projekte vorgestellt wurden. Die Themen reichten dabei von Text-to-Speech Besprechungsnotizen bis hin zum integrierten, elektronischen Fahrtenbuch. Ziel war es, nach zwei Tagen Entwicklungsarbeit einen funktionsfähigen Prototyp vorzustellen. Dabei mussten die Teams nicht nur ihre Fähigkeit zur kreativen Lösungsfindung unter Beweis stellen, sondern auch zeigen, wie gut sie Projekte gemeinsam umsetzen können. Denn bei einem Prototyp und einer Entwicklungszeit von nur knapp 16 Stunden können viele unerwartete Probleme auftreten, die nur gemeinsam gelöst werden können.

 

Neue Technologien im Einsatz

Wie bereits in den Jahren zuvor nutzten auch dieses Mal die Teilnehmer das Format des Hackathons, um neue Technologien wie Augmented Reality, Bots und Smart Watches in der Praxis zu erproben: Das Team mit dem einprägsamen Namen „Watch Out!“ arbeitete an einer Lösung, bei der eine SmartWatch als Anzeige- und Eingabegerät in die Lagerprozesse des ERP-Systems eingebunden wird. Bei „kumAR Vision“ war der Name Programm: Das fünfköpfige Team entwickelte eine App, mit der Informationen wie Lagerbestand und Verfügbarkeit via AR-Brillen visuell dargestellt werden können. Power Apps spielten bei drei Teams eine zentrale Rolle: Die Lösung von „CRM Visit Recorder Automation“ nutzt die Microsoft-Technologie, um mittels Spracheingabe ein Formular auszufüllen. Beim automatisierten „Werker-Arbeitsplatz in der Auftrags-Fertigung“ dient Power Apps als Step-by-Step-Anleitung der verschiedenen Arbeitsschritte. Und beim Team „e-logbook“ werden mittels Power Apps die Informationen zum elektronischen Fahrtenbuch zusammengetragen. Und zwei Teams beschäftigten sich mit Microsoft Dynamics 365 Business Central, der leistungsstarken Basis der KUMAVISION Branchenlösungen, für die eine neue Schnittstelle für ein Projektmanagement-Tool sowie ein Performancetest für den Web-Client entwickelt wurde.

 

Gut vernetzt

Dass der Hackathon nicht nur für Programmierer interessant ist, zeigt die Zusammensetzung der Teams, zu denen neben Entwicklern beispielsweise auch Consultants und Projektmanager gehören. Zudem fanden sich auch Mitarbeiter verschiedener Geschäftsbereiche zusammen. Die interdisziplinäre Teamaufstellung machte sich bezahlt, denn so konnten die Teams auf Wissen verschiedener Fachgebiete zurückgreifen. Auch für die standortübergreifenden Vernetzung leistet der Hackathon einen wichtigen Beitrag: Über eine Liveübertragung konnten die Teams die Arbeit der anderen Teilnehmer mitverfolgen und via Yammer-Thread wurde in Echtzeit miteinander gechattet.

 

Zwei Gewinner

Höhepunkt des Hackathons war die Präsentation der Ergebnisse, die via Webcam und Konferenzschaltung dem gesamten Plenum vorgestellt wurden, sowie die anschließende Bewertung. Neben der eigentlichen Umsetzung flossen in die Beurteilung der Teams auch Kriterien wie die Innovationskraft und die Vorstellung der Lösung mit ein. Nachdem jedes Team die fünf besten Ideen prämiert hatte, stand fest: Zwei Teams haben dieses Jahr gewonnen. Mit der Lösung „kumAR Vision“ sicherten sich die Vorjahressieger souverän erneut Platz eins ebenso wie das Team „Werker-Arbeitsplatz in der Auftrags-Einzelfertigung“.

 

Ausblick

Das kreative Format des Hackathons hat sich in den vergangenen drei Jahren bewährt: Die Teilnehmer können sich losgelöst von Projekten intensiv mit einem selbst gewählten Thema beschäftigen und so bereits bestehende Kenntnisse vertiefen und neue Fähigkeiten erlernen. Zudem bietet die kollaborative Softwareentwicklung Raum visionäre Ideen und wegweisende Technologien zu Themen wie IoT, Industrie 4.0 oder Digitalisierung umzusetzen und das Potenzial verschiedener Lösungen in der Praxis zu erproben. Daher findet auch nächstes Jahr wieder der KUMAVISION Hackathon statt, bei dem die Teilnehmer ihrer Kreativität und Experimentierfreude freien Lauf lassen dürfen.

deenit
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