19. Februar 2020

KUMAVISION auf der HMI: ERP und IIoT live erleben

Der ERP-Branchensoftwarespezialist KUMAVISION zeigt auf der Hannover Messe, wie Unternehmen ihre Abläufe optimieren, ihre Kundenbeziehungen stärken und neue Geschäftsmodelle erschließen. Auf dem VDMA-Gemeinschaftsstand (Halle 17/Stand C40) können Besucher in einer interaktiven Demo live erleben, wie Maschinen, Artikel und ERP über das Industrial Internet der Dinge (IIoT) miteinander kommunizieren und welche Möglichkeiten sich daraus für Produktion, Kundenservice und Logistik ergeben. KUMAVISION präsentiert zudem die aktuelle Version der Branchensoftware für die Fertigungsindustrie auf Basis von Microsoft Dynamics 365 Business Central. Die ERP-Branchenlösung bringt zahlreiche Best-Practice-Prozesse für Maschinen- und Anlagenbau, Serien-, Auftrags- und Projektfertiger sowie Medizintechnik-Unternehmen mit.

„Bisher haben sich Unternehmen beim Thema ERP auf die eigene Fertigung konzentriert und diese auch weitgehend optimiert. Ein Perspektivenwechsel nach außen auf die eigenen Kunden und die Maschinen im Feld eröffnet eine Vielzahl neuer Möglichkeiten. Insbesondere die Kombination des Internet der Dinge mit dem ERP-System birgt ein gewaltiges Potenzial“, erklärt Markus Kießling, Bereichsleiter Fertigungsindustrie bei KUMAVISION. Konkrete Praxisbeispiele des Branchensoftware-Spezialisten sind dabei unter anderem neue Serviceangebote wie Predictive Maintenance, die Vermietung von Maschinen nach dem Pay per Use-Prinzip oder die Optimierung und Überwachung von Logistikprozessen. In Hannover können die Messebesucher diese und weitere Szenarien selbst durchspielen und eigene Anforderungen an einer interaktiven Modellfabrik diskutieren. „IIoT ist für viele schwer greifbar. Wir bilden die gesamte Supply Chain in unserer Modellfabrik ab und identifizieren so gemeinsam Ansatzpunkte für Digitalisierungsprojekte“, ergänzt Kießling.

ERP und IIoT auf einer Plattform

Die ERP-Branchensoftware von KUMAVISION basiert auf der Technologie-Plattform Microsoft Dynamics 365. Sie umfasst neben der ERP-Software auch weitere Business-Anwendungen wie CRM für Service, Vertrieb und Marketing, Business Analytics (BI), Workflow- und Automatisierungstools, IIoT-Integration, künstliche Intelligenz sowie mobile Apps und Office 365. Der Clou des weltweit einmaligen Angebots: Alle Anwendungen arbeiten mit derselben Datenbasis, es gibt keine Datensilos mehr. Damit sind anwendungsübergreifende Workflows ebenso einfach möglich wie unternehmensweite Auswertungen „Wir verstehen uns als ganzheitlichen Systemlösungspartner, der neben ERP-Branchensoftware selbstverständlich auch Themen wie IIoT, BI oder KI anbietet, um die Anforderungen der Branche aus einer Hand abzubilden“, sagt Kießling. Azure IoT erlaubt die herstellerübergreifende Einbindung und Verwaltung von IoT-Devices sowie deren bidirektionale Anbindung an die ERP-Lösung. So lassen sich beispielsweise Telemetriedaten von Maschinen über das Internet der Dinge an die Business-Intelligence-Lösung Microsoft Power BI übertragen, dort analysieren, aufbereiten und in Dashboards anschaulich visualisieren. Die Microsoft-IIoT-Referenzarchitektur erleichtert den Einstieg, ohne Unternehmen auf bestimmte Hersteller für IIoT-Komponenten festzulegen. Künstliche Intelligenz ist ebenfalls Bestandteil der Microsoft-Plattform: „Ob Bilderkennung zur Qualitätssicherung in der Produktion oder zur gleichermaßen sicheren wie schnellen Identifizierung von Komponenten im technischen Außendienst, maschinelles Lernen zum Auswerten von Telemetriedaten oder Text- und Spracherkennung zur automatisierten Erfassung von Bestellungen oder Serviceanfragen – wir stellen unseren Kunden ein breites Angebot an Lösungen zur Verfügung“, beschreibt Kießling.

Verbesserter Kundenservice

Neben dem Internet der Dinge steht das Thema „Kundenservice“ im Fokus des diesjährigen Messeauftritts. KUMAVISION zeigt, wie Unternehmen ihren Kundenservice ausbauen und damit die Kundenbindung stärken können. Mobile Lösungen für den technischen Außendienst (Field Service) stellen beispielsweise auf einem Tablet alle Kunden- und Auftragsinformationen übersichtlich bereit. Die Dokumentation des Serviceeinsatzes inklusive Fotos ist ebenso einfach möglich wie die schnelle Bestellung von Ersatzteilen mit direktem Zugriff auf aktuelle Lagerbestände und die elektronische Geräteakte. Serviceeinsätze lassen sich dank digitaler Unterschrift auf dem Tablet vom Kunden unkompliziert quittieren. Da auch die mobilen Lösungen mit derselben Datenbasis wie die ERP-Software arbeiten, stehen alle Informationen dem Innendienst unverzüglich zur Verfügung. Eine an die ERP-Software angebundene Routen- und Einsatzplanung sorgt für die optimale und nachhaltige Auslastung von Technikern und Servicefahrzeugen. Einen Schritt weiter geht die IIoT-Integration: Sie legt die Basis für ereignisgesteuerte Service-Modelle wie Predictive Maintenance und stellt Service-Technikern alle relevanten Informationen bereit, beispielsweise auf einer mobilen App.

Standard für die Medizintechnik

Ob DIN ISO 13485, Medical Device Regulation (MDR), Unique Device Identification (UDI) oder EUDAMED: KUMAVISION ERP für die Medizintechnik bietet Medizintechnik-Unternehmen bereits im Standard eine umfassende Abbildung der regulatorischen Anforderungen. Zahlreiche branchenspezifische Funktionen und Workflows von der Verwaltung und Rückverfolgbarkeit von Serien- und Chargennummern über ein umfangreiches Qualitätsmanagement inklusive Lieferantenbewertung und Prüfmittelverwaltung bis hin zu granularem Rechte- und Zugriffskonzept, Vier-Augen-Prinzip bei GxP-kritischen Prozessen, Reklamationsmanagement sowie die lückenlose Dokumentation von Änderungen (Audit Trail) bilden die optimale Basis für eine nachhaltige Steigerung der Effizienz sowie für eine erfolgreiche Validierung.

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