Optimieren Sie Bestand, Logistik und Prozesse mit den SRM-Modulen der KUMAVISION

Mit selbstregulierenden Mechanismen (SRM) lassen sich vielfältige Szenarien abdecken. Die KUMAVISION stellt verschiedene Module bereit, die belastbare Entscheidungen auf einer transparenten Datenbasis ermöglichen.

SRM-Prognose

Die Basis für SRM ist die mit SRM-Prognose erstellte Vorschau auf die zukünftigen Verbrauchsverläufe im Unternehmen. Nach einer Auswertung historischer Daten erfolgt über statistische Methoden die Erstellung der Prognose.
Neben der reinen Statistik fließen auch bereits Bedarfe von vorhandenen Aufträgen ein. Anhand dieser Prognose werden Lagerparameter wie Bestellpunkte und Mindestbestände für jeden einzelnen Artikel vorgeschlagen und im System eingestellt.
Die periodische Wiederholung der Prognose wirkt als Regelkreis. Schwankungen im Auftragseingang wirken sich auf die Prognose und damit auf die vorhersehbaren Verbrauchsmengen aus. Dementsprechend werden Lager- und Bestellmengen automatisch angepasst, unabhängig davon, ob im Lager 100 oder 100.000 Artikel zu bevorraten sind. Jeder wird analysiert und jeder Parameter wird optimal eingestellt!

SRM-ABCXYZ-Analyse

Über eine einfache ABC-Analyse wird die tatsächliche Kapitalbindung durch die einzelnen Artikel analysiert. Die XYZ-Analyse stellt dar, wie regelmäßig die Artikel im Unternehmen verbraucht werden.
Aus der Kombination der Analysen können Bevorratungsstrategien für die einzelnen Artikel abgeleitet werden. Ein Artikel mit geringer Kapitalbindung und regelmäßigem Verbrauch (CX-Artikel) wird eher auf Menge bevorratet als ein Artikel mit hoher Kapitalbindung und unregelmäßigem Verbrauch (AZ-Artikel). In Dynamics NAV werden diese Strategien durch die Einstellung der Artikel auf Bestellpunktverfahren (Bevorratung im Lager) oder Solleindeckung (Bestellung nur mit Auftragsbezug) abgebildet. Auch bei der ABCXYZ-Analyse ergibt sich ein hoher Nutzen durch die periodische Wiederholung. So können sukzessive falsch bevorratete Artikel abgebaut und dadurch Lagerkosten eingespart werden

SRM-Fehlteilanalyse

Die Fehlteilanalyse ermittelt Artikel, die in der Vergangenheit zu einer Beschaffungsstörung führten. Zusätzlich werden die Gründe des Fehlens, z.B. verspätete Lieferung durch den Lieferanten oder zu späte Bestellung durch den Einkauf, aufgezeigt. Mithilfe dieses Werkzeugs können Ursachen für das Fehlen von Artikeln beseitigt werden. Dies kann durch die Erhöhung von Bevorratungsmengen oder z.B. durch vorausschauendere Beschaffung erfolgen.

SRM-Liefertermintreue

Die Einhaltung eines einmal zugesagten Liefertermins ist ein entscheidender Faktor, um Kundenzufriedenheit zu erreichen. Die Liefertermintreue errechnet sich aus der Differenz zwischen dem zugesagten und dem realisierten Liefertermin. Das Ergebnis zeigt an, wie gut der Liefertermin vorhergesagt wurde. Die Liefertermintreue kann direkt als Unternehmenskennzahl verwendet werden. Daneben handelt es sich um einen Indikator, der anzeigt, wie gut die im ERP-System hinterlegten Zeiten für Produktionsdurchlauf oder Wiederbeschaffung mit der Realität übereinstimmen.

SRM-Betriebskennlinien

Mit diesem Modul werden aus historischen Produktionsdaten die tatsächlich aufgetretenen Durchlaufzeiten für die einzelnen Produkte ermittelt. Diese werden als Summe aus Bearbeitungszeiten und Tot- und Liegezeiten dargestellt. Dabei erfolgt auch eine Analyse der Auslastung der im Unternehmen vorhanden Belegungseinheiten. Das Ergebnis sind realistische Werte für Durchlaufzeiten und Auslastungen als Basis für weitere strategische Entscheidungen.

SRM-Lieferantenforecast

Der Lieferantenforecast ist ein Werkzeug zur kollaborativen Zusammenarbeit mit den Lieferanten des Unternehmens. Aus der in der SRM-Prognose erstellten Voraussage für zukünftige Brutto-Bedarfe werden die entsprechenden Netto-Bedarfe ermittelt. Das heißt, alle bereits fest geplanten Zugänge aus erfolgten Bestellungen sowie vorhandene Bestände im Lager werden berücksichtigt. Der sich so ergebende Bestellbedarf für eine zukünftige Periode kann dem Lieferanten mitgeteilt werden. Dieser hat dann die Möglichkeit, seine Produktion auf die zu erwartenden Bestellungen anzupassen.
Zur weiteren Steigerung der Aussagekraft besteht die Möglichkeit, die geplanten Liefermengen an zukünftige Ausnahmesituationen, Sonderaktionen, Betriebsruhe, etc. manuell anzupassen.

SRM-Montagegrenze

In der Variantenfertigung werden Basisbauteile produziert, die in verschiedene Produkte eingehen. Mit SRM-Montagegrenze können diese Bauteile automatisch identifiziert und für eine optimale Bevorratung vorgeschlagen werden. Über die Bevorratung dieser Baugruppen wird eine Entkopplung verschiedener Produktionsabschnitte erreicht. Über die Mechanismen der SRM-Prognose werden diese Artikel hinsichtlich ihrer Lagermengen optimal eingestellt.

SRM-Chart

SRM-Chart bildet die Oberfläche zur Darstellung der Analyseergebnisse. Über die Drill-down-Funktion können einzelne Ergebnisse detailliert dargestellt werden.

Ansprechpartner

uwe biel

Uwe Biel

+49 800 5862876